Der Grundsatz der Datenminimierung besagt, dass personenbezogene Daten nur in dem Umfang erhoben und verarbeitet werden dürfen, der für einen konkreten, rechtmäßigen und eindeutig festgelegten Zweck erforderlich ist.
Datenminimierung ist ein zentrales Datenschutzprinzip. Es verpflichtet Unternehmen, die Erhebung, Nutzung und Speicherung personenbezogener Daten auf das für einen bestimmten Zweck unbedingt erforderliche Maß zu beschränken. Dadurch wird sichergestellt, dass die Datenverarbeitung verhältnismäßig und relevant ist und den regulatorischen Vorgaben, wie der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) oder dem California Privacy Rights Act (CPRA), entspricht.
Gemäß Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe c der DSGVO müssen Unternehmen sicherstellen, dass personenbezogene Daten „für die Zwecke, zu denen sie verarbeitet werden, angemessen und erheblich sowie auf das für die Zwecke ihrer Verarbeitung notwendige Maß beschränkt“ sind. Dieses Prinzip fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten, reduziert die Risikobelastung und steht im Einklang mit dem Ansatz „Privacy by Design”.
Durch Datenminimierung werden Datenschutz- und Sicherheitsrisiken reduziert, da nur die unbedingt erforderlichen Daten erhoben und gespeichert werden. Dadurch wird die Offenlegung sensibler Informationen verringert, die Auswirkungen von Datenschutzverletzungen begrenzt und das Vertrauen der Nutzer gestärkt.
Die konsequente Einhaltung der Datenminimierungspflichten belegt Verantwortlichkeit und Transparenz – zwei zentrale Anforderungen globaler Datenschutzvorschriften. Zugleich fördert dieses Prinzip Nachhaltigkeit und Effizienz, da Unternehmen dadurch kleinere und besser handhabbare Datenbestände pflegen, was sich positiv auf die Governance und Leistungsfähigkeit auswirkt.
In Geschäftsprozesse integrierte Datenminimierung fördert einen ethischen Umgang mit Daten. Zudem stärkt sie die Compliance-Bereitschaft und festigt das Vertrauen der Nutzer in die Datenverarbeitungspraktiken.
OneTrust unterstützt Unternehmen dabei, Datenminimierung operativ umzusetzen. Dazu werden redundante oder übermäßige Daten identifiziert, Aufbewahrungsrichtlinien automatisiert und das Privacy-by-Design-Prinzip in Datenworkflows integriert. Die Plattform hilft dabei, die DSGVO, das CPRA und weitere globale Datenschutzgesetze umzusetzen.
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Bei Datenminimierung geht es darum, den Umfang und die Art der erhobenen und verarbeiteten Daten auf das Notwendige zu beschränken. Bei Datenaufbewahrung steht dagegen im Fokus, wie lange diese Daten gespeichert werden, bevor sie gelöscht oder anonymisiert werden.
Datenschutzbeauftragte, Datenschutzteams und IT-Abteilungen tragen gemeinsam die Verantwortung. Während die Datenschutzteams die Richtlinien definieren, setzt die IT technische Maßnahmen um, die den rechtlichen Anforderungen entsprechen.